Konfi-Stunde am 03.02, Dietrich Bonhoeffer

 

Dietrich Bonhoeffer  

Wer glaubt, der flieht nicht

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Dietrich Bonhoeffer war ein Vorbild für Glaubensfestigkeit und Zivilcourage in schlimmer Zeit. Sehr früh erkannte er die Gefährlichkeit Adolf Hitlers und seiner Gesinnungsgenossen und liess sich durch keine Schikanen davon abhalten, stets zu mahnen und zum Widerstand aufzufordern. Er war Teil der Bekennenden Kirche Deutschlands, die sich entschieden gegen Hitler stellte und sich nicht unter sein Diktat zwingen liess. Obwohl er mehrfach die Möglichkeit gehabt hätte, sich im Ausland der Verfolgung durch die   Nationalsozialisten zu entziehen, blieb er in Deutschland und stellte sich für Aufgaben in der Gruppe um Graf Staufenberg zur Verfügung. Seine ständigen Predigten und Schriften gegen Hitler brachten ihn schliesslich ins Gefängnis. Dort entstand, als Trost und Hoffnung, aber auch als Ausdruck der Ergebung in Gottes Wille, das Gedicht  "Von guten Mächten", Später wurde es vertont und ist heute wohl eines der bekanntesten Kirchenlieder der evang. Kirche und wird auf der ganzen Welt gesungen.


Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg von den Nationalsozialisten ermordet. Nur wenige Tage vor der Befreiung des KZs durch die Amerikaner. Im Konfirmandenunterricht haben wir darüber gesprochen, dass Bonhoeffer uns heute noch zeigt, dass Christsein sich nicht im Kirchgang erschöpft, sondern täglich im Alltag gelebt werden muss.

 


 

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